Novembernachmittage

Ich lese immer wieder in Blogs oder Zeitschriften , dass der Herbst doch die schönste Jahreszeit ist. Alles farbig, golden ,eine ganz bestimmte Morgenstimmung….

Oh ja, bei angenehmen 15 Grad und Sonnenschein, der die Wälder zum glänzen bringt, finde ich den Herbst auch ganz annehmbar. Ich mag auch die Herbstküche. Kürbis ( Ofenkürbis, ist meine neuste Entdeckung! meeeega lecker), Zwiebelkuchen, neuer Wein, Apfelkuchen, Zwetschgen mit Zimt….

Die Natur ist ein Abenteuerspielplatz. Kastanien, Eicheln, Laubhaufen,Walnüsse….Es gibt viele Seiten des Herbsts die ich mag. Ich bin sehr dankbar für die Jahreszeiten ( hier in Deutschland denk ich zwar auch manchmal: Jetzt wandere ich ein südliches Land aus,mit langem Sommer und kurzem Winter). Aber immer Sommer wär ja auch langweilig. Hat Gott sich das schon perfekt ausgedacht mit dem Lebenskreislauf der Natur. So eine Vielfalt ! So viele Wunder um uns herum! So viele Schöpfungsgeschenke. Oft sehe ich die Jahreszeiten auch als Symbol für mein Leben. Alles hat seine Zeit. Reifen, Ruhen, Wachsen,Erholen , Blühen…Ich mag den roten Faden in Gottes Schöpfungsgeschichte.

So , jetzt was ich eigentlich sagen will: Herbst mag ich oft gar nicht! Besonders den November nicht. Neblige, nieslige , trübe Tage, an denen man nicht mal merkt , dass es schon um 16.30 Uhr dunkel ist, weil der ganze Tag schon so dunkel war… Meine persönliche Lieblingsidee wär da : Decke, Buch , Tee. So schön gemütlich den Nachmittag “ Verlesen“…hmm da war doch noch irgendwas? Ah genau der Unterhaltungswert ,einer den ganzen Nachmittag auf der Couch rumlümmelnden Mutter ist irgendwie (leider) nicht so hoch. Im Sommer ist es echt entspannter. Raus in Garten , Hängematte, barfuß, Wasser, Sand etc….Ach ja! Da muss ich mir gar keine Gedanken machen wie unser Nachmittagsprogramm aussehen könnte.

DSC_0277An einem grauen Regennovembertag jedoch schon.

Deshalb hab ich hier meine ultimative Anti-Lager-Koller Schmuddelwetteraktivitäten Liste:

  1. Kreativ werden. Ob Wasserfarben, Fingerfarben, Kleben, Schneiden,…es gibt so unendlich viele Ideen. Wir malen zur Zeit immer alle möglichen Naturmaterialien bunt an. Kürbisse,Eicheln, Tannenzapfen,Äste…Sieht überraschend schön aus,auch als DekoDSC_0164 DSC_0143
  2. Gemeinsam die Küche unsicher machen! Ich such mir oft neue Rezepte aus, auf die ich gerade selbst Lust habe. Meine Tochter steht gerade voll auf Cupcakes. Wir haben auch schon Macarons zusammen gemacht, aber da lässt das Ergebnis immer etwas zu wünschen übrig. Deshalb eher einfache Sachen machen. Cool ist auch wenn es was zum wild drauf los dekorieren gibt :). Die Küchenschlacht ist natürlich mit zwei Kleinen nicht zu vermeiden, aber was solls? Das Ergebnis erfreut alle!DSC_0338
  3. Gäste/Freunde einladen. Man kann gemeinsam Vorbereitungen treffen,etwas aufräumen, Tisch schön herrichten, Obst schnippeln. Meine Kinder freuen sich immer wenn Besuch kommt, und lernen dabei noch Gastfreundschaft.
  4. Hallenbad ist auch immer ein Renner. Umziehaktionen empfinde ich zwar als etwas stressig, dafür ist es im Wasser echt entspannt. Und müde sind sie danach auf jeden Fall.
  5. Bücherei besuchen. Ist bei mir ,wie bei meiner Tochter gleich beliebt:)
  6. In einigen Gemeinden gibt es Winterspielplätze. Die andere Alternative wäre ein Indoorspielplatz. Oft überfüllt und laut, deshalb zögere ich da immer ein wenig. Bei meinen Kindern ist es allerdings ein absolutes Highlight.
  7. Gemeinsam Papas Heimkehr planen. Ein besonderes Abendessen vorbereiten (Pizza, Salate,leckere Dips….)
  8. Fröhliche Badesessions in der heimischen Badewanne . Mit viel Schaum, Duschfarbe…So richtig Piratspielen!
  9. „Lägerele bauen“ . Erinnert mich an meine Kindheit. Da kann man so richtig toll im Rollenspiel aufgehen.
  10. Verkleiden. Mit Mama und Papa ist es sogar noch viel witziger
  11. Zu cooler Mucke wild durch die Wohnung tanzen. Workout ist inbegriffen. Und Spaß sowieso.

Das schöne und befreiende ist: Selbst am trostlosen Tag ist Jesus mittendrin. Ich bete mit meinen Kindern beim Mittagessen, dass Jesus uns durch den Tag leitet. Uns seine Freude, Frieden und Kraft schenkt. Dass wir einander vergeben können wenn was schief geht. Er ist dabei . Sieht das Chaos und liebt mich trotzdem. Das soll meine eigentliche Freude für jeden Tag sein! Mein festes Fundament für jeden neuen Tag.DSC_0350

Offene Fragen , aber auch Zuversicht

„Ein großes Ja, bedeutet viele kleine Neins“

Dieses Zitat habe ich von ein paar Tagen in einer Zeitschrift gelesen. Und auf meine Situation passt er gerade.

Ich habe mich voll und ganz für meine Kinder entschieden und liebe sie über alles. Ich stehe auch hinter meiner Entscheidung meines Lebensstils. Ich bin ganz für meine Kinder zu Hause. Vor kurzem habe ich noch ein wenig bei der Diakonie gearbeitet, jetzt gerade nicht. Meine Tochter kam erst mit 3 in den Kindergarten und bei meinem Sohn werde ich es auch so machen. Ich will damit nicht sagen, dass das ist die einzig richtige Entscheidung ist. Aber ich fühle mich so am besten und bin sehr dankbar , dass ich mich da frei entscheiden kann.

Doch in letzter Zeit macht es mich oft traurig und ein wenig resigniert,dass so viele Sachen, die ich eigentlich so gerne mach oder auch besonders in dieser Phase auch bräuchte einfach nicht so gehen wie ich sie gewohnt war.

Ob einen aufladenden Gottesdienst, ein blühendes Gemeindeleben, ein aufbauender tiefgehender Hauskreis oder eine schöne Dinnerparty mit Freunden mit inspirierenden Gesprächen… dass sind alles Dinge die ich mag und auch brauche. Mit Kindern in dem Alter wird es aber oft zur Zerreißprobe. Gottesdienst zum Härtetest, Gemeindeleben liegt brach, in den Hauskreis kann immer nur einer gehen oder mein Kleiner wacht vom Singen auf und meine Große will nicht ins Bett ,weil sie dabei sein will. Auch Einladungen zum Abendessen sind oft anstrengend weil die Kinder müde werden und Aufmerksamkeit brauchen.

Ok, vielleicht übertreibe ich grad ein bisschen. Manchmal klappt auch alles ganz gut.

Ich frage Jesus, was er dazu sagt, was sein Plan ist. Von Zeit zu Zeit deprimiert es mich schon ,dass jeder Lebensbereich Abstriche machen muss. Ich kann doch nicht alles was mich ausmacht auf Jahre konservieren?

Ich will Segen für andere sein. Ich will gastfreundlich sein. Ich will mich engagieren. Das macht mir alles eigentlich auch Spaß. Wie ist die richtige Balance ? Gibt es die überhaupt?

Es ist auch eine große Lebensschule. Kinder haben im Allgemeinen. Ich stehe nicht im Mittelpunkt. Jedes Vorhaben bespreche ich mit Jesus. Er ist da und ich will auch bei ihm sein. Immer. Mit meinen offenen Fragen einfach bei ihm SEIN. Manchmal ist das meine einzige Lösung. An ihm festhalten und vertrauen. Irgendetwas wird er sich schon mit der Familienphase und Kleinkindern gedacht haben, oder?

Etwas in mir sagt mir: einfach trotzdem machen!

Dann gehe ich halt in Gottesdienst und nehme dort nicht die Predigt mit, sondern die Gemeinschaft mit anderen Mamas im Kinderraum. Dann engagiere ich mich in den Bereichen wo meine Kinder nicht stören und ich sie gut mitnehmen kann. Krabbelgruppe, oder auch was ganz anderes. Da kann man auch kreativ werden.

Oder Hauskreis ist dann halt mal nicht für mich , sondern ein Dienst. Ich öffne meine Wohnung und biete Raum und Getränke. Die Dinnerparty wird eher ein buntes Vesper. Ja, die Gespräche werden unterbrochen, ich muss Kinder trösten und Streit schlichten. Aber ist das nicht auch Gemeinschaft? Einfach authentisch leben teilen, so wie es eben grad ist.

Mein Kopf sagt ja, doch manchmal rebelliert mein Herz noch etwas. Ich will mich nicht so ganz damit abfinden.

Deshalb bete ich und komme damit vor Jesus.

Herr, du kennst meine Bedürfnisse und Wünsche

aber du weißt besser was ich brauche

Es soll nicht nur um mich gehen

sondern um Dich!

Wirst du so sogar besser verherrlicht?

Schenke mir Antworten

oder Ruhe darüber.

Amen

Wie geht es euch damit? Kennt ihr die Fragen?

LIebe Grüße eure

Rebecca

Himmel im Herzen

Samstags ist bei uns immer Markttag. Wir frühstücken gemütlich zu Hause und treffen uns dann mit Freunden oft in der Stadt zum Mittagessen und rumschlendern. Ich mag schöne Traditionen und sich wiederhohlende Rituale, sie machen es einem einfacher den Alltag oder  das Wochenende zu gestalten und zu organisieren.

Was aber auch schon fast ein Ritual wurde ist, dass wir oft darüber diskutieren, wann wir los gehen. Mein Mann will früher, ich will später, weil ich es am Wochenende stressfrei und terminfrei mag.

Und so verläuft  unser Wochenende weiter. Wir gehen auf einen Foodmarkt, ich nehme ein Bad in unserer Duschwanne, wir essen bei meinen Schwiegereltern zu Mittag. Alles Dinge für die ich sehr dankbar bin und die auch einfach purer Luxus sind. Geschenke im Alltag. Und sogar in so tollen Momenten und Segnungen , selbst da bin ich oft noch nörgelig, genervt oder ungeduldig. Auf dem Markt nervt es mich ,dass meine Tochter ihre Jacke nicht anziehen will. Oder abends hätte ich gern ein Vollbad, nicht nur ein “ Halbbad“ , wo meine Füße raushängen.

Heute, am Sonntagnachmittag stehe ich beim Bäcker und  kaufe noch schnell ein paar Brezeln. Und da trifft es mich irgendwie. Ich meine, Hallo !  Gottes Wort ist Wirklichkeit und wahr. Heute , hier , jetzt. Jesus lebt. Er hat uns fantastische Zusagen gegeben. Oft lebe ich so, als ob das alles schon irgendwie stimmt, aber es nicht ganz klar in meinem Kopf, das es die pure Realität ist. Nicht nur Halbwahrheiten. Entweder ich glaube etwas ganz oder eben gar nicht.

Ich habe mich entschieden alles zu glauben. Ich  glaube an Jesus Christus, als Sohn Gottes, dass er für mich gestorben ist und heute lebt.

Heute im Gottesdienst singe ich : “ Ich weiss, dass mein Erlöser lebt….“ . So will ich auch leben. Im Bewusstsein , dass meine ganzen lächerlichen Problemchen eigentlich nicht so schlimm sind. Ich bin erlöst! Ich darf bei Jesus sein in Ewigkeit. Ich will mit Himmel im Herzen leben.  Mit Dankbarkeit. Mit Freude im Herzen. Mich nicht von meinen derzeitigen Lebensumständen beeinflussen lassen, sondern freudig weil ich gerettet bin ! Jesus hat schon längst gewonnen, das ist Freude genug.

Ich muss sagen, es fällt mich oft sehr schwer, diese Tatsachen genau so zu leben wie ich will. Oft lasse ich mir meine Laune viel zu schnell verderben, von Nichtigkeiten. Manchmal nervt es mich, wenn ich im Gottesdienst von der Predigt nichts mitbekomme, weil im Kinderraum die Kinder toben und weil meine Große nicht in das Kinderprogramm will. Aber darum geht es doch nicht. Jesus lebt und ich werde bei ihm sein in Ewigkeit.

Trotzdem erzähle ich Jesus meine “ Problemchen“ und er nimmt sie ernst und ist mittendrin.

So versuche ich meinen Alltag auf die Ewigkeit auszurichten und den Himmel im Herzen zu leben.

“ Er wird alle ihre Tränen trocknen und der Tod wird keine Macht mehr haben. Leid, Angst und Schmerzen wird es nie wieder geben, denn was einmal was ist für immer vorbei,“

Offenbarung 21,4

Über mich

Hallo ! Schön, dass du hier bist!

Die wichtigsten Facts über mich:

Ich heiße Rebecca, bin Mitte zwanzig, glücklich verheiratet, stolze Mama von einer Tochter und einem Sohn, und Jesusnachfolgerin.

Ich bin gespannt und voller Vorfreude was Jesus mit mir und meiner Familie noch vorhat. Jeden Tag will ich neu mit Jesus anfangen und für IHN leben. Ich schreibe über meinen Alltag,die kleinen HERRlichkeiten jeden Tag, aber auch über meine Zweifel, mein Versagen, meine offenen Fragen.

Das ist ein Blog für Jesus , ich will ihn in den Mittelpunkt stellen. Nicht mein Leben, ich will mich hier nicht selbst darstellen oder verherrlichen. Mein Leben ist nicht perfekt oder herausragend. Zum Glück bin ich aber perfekt geliebt von meinem Schöpfer .

Was mir sonst noch Freude bereitet:

schlafen/ essen/ lesen 🙂

kreativ werden ( Nähen/ kochen / backen…)

gute Gespräche

draußen sein / im Garten sein

Zeitschrift und Kaffee

Road Trips mit meinen Liebsten

alles was mit Sommer zutun hat. Eis, Grillen, Freibad, draußen schlafen….gibt es was schöneres?

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Ich…..

will: mich nicht vor den kommenden Nieselnebeltagen einschüchtern lassen

traure: dem wunderbaren Sommer hinterher ( das geht alles immer so schnell!) und schwelge in Urlaubserinnerungen

relaxe: in der Sauna, mit einer guten Freundin von mir, wie ein kleiner Kurzurlaub! Toll!

nähe: Beanies und eine Luftballonhülle

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versuche: die Mittagspause von meiner Tochter konsequenter durchzuziehen (Sie braucht es, und ich auch :))

koche: Exotische Mittagessen ( Asiatisch, Indisch, italienisch) , ich habe zur Zeit immer so Hunger ,das liegt glaub am Wetter…

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lese: Meister der Wünsche von Ali Sethi ( Kaled Hosseini etwas ähnlich , finde ich,kennt ihr denn?Der Autor von Drachenläufer,Tausend strahlende Sonnen, UNBEDINGT LESEN)

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erfreue mich: an meiner dreieinhalb jährigen Tochter, sie ist  so begeisterungsfähig und immer mit ganzem Herzblut dabei.Echt schön mitzuerleben. Es ist toll , wenn es das schönste für sie ist einen Familienausflug zu unternehmen und wenn der auch nur auf den Spielplatz geht. Die Zeit geht wahrscheinlich schneller vorbei als man denkt, und schwups muss man sie zwingen mitzukommen und die Mama ist peinlich und uncool…

schlafe: eigentlich ganz gut ,bin aber morgens um acht trotzdem hundemüde ! Die Jahreszeit?  Ich weiss es nicht…

hoffe/bete/: für alle Flüchtlinge, die jetzt den kommenden Winter kein richtiges Zuhause haben. Besonders kann ich natürlich mit Familien mit kleinen Kindern mitfühlen. In meinem Kopf ist es so fern bald aus meinem Haus flüchten zu müssen und alles zurückzulassen, und doch ist es für so viele Realität. Das stellt meine Sorgen,Ängste und Problemchen wieder in den richtigen Blickwinkel, in die richtige Relation. Ich frage mich was Gottes Plan ist, weil ich denke er hat ganz bestimmt einen. Gestern Abend habe ich eine Reportage im ZDF gesehen, über Fremdenfeindlichkeit in Deutschland. Verstöhrend und beängstigend. Ich frage mich wo das hinführen soll…. gleichzeitig bitte ich Gott mir einen Weg zu zeigen wie ich helfen kann und Licht sein kann für ihn…

Sehnsucht nach mehr

Diese Woche war alltäglich, normal, schön, intensiv, aber eben auch sehr anstrengend. Mein Sohn trägt im Moment Gips und meine Tochter hat Waldwoche im Kindergarten. Sie kommt immer ausgepowert und ausgehungert nach Hause. Mein Mann hatte viel um die Ohren , hat sich immer bis spät in den Abend vorbereitet und kam auch sonst erst spät nach Hause.

Ja , es gab auch schöne Erlebnisse und Momente. Besuch von Freundinnen, Hauskreis, leckeres Essen, Hallenbadbesuch, unser“Mama-Frühstück“,Kinderlachen ,u.s.w…. doch trotzdem bin ich irgendwie müde und “ hungrig“ . Hungrig nach einfach nur „Sein“ , nach längeren Ruhepausen, nach “ die ganze Verantwortung abgeben und einfach den ganzen Tag im Schlafanzug faulenzen mit Kaffee/Buch/Film/Nähmaschine“, ach ja….

Ich glaube diesen Hunger nach mehr kennt jeder von uns, er macht einen unruhig und unzufrieden. Er lässt einen vergleichen und denken : „Die Mama macht dass alles viel besser als ich „,“ oder bei der Familie läuft alles viel harmonischer, viel besser strukturiert …als bei uns „etc…eine fatale Gedankenspirale…

Auf dieser Welt wird uns vorgespielt wir können unseren Hunger stillen. Mit mehr Geld, mehr Macht, mehr Einfluss, mehr Freunden. Es wird versucht persönliche Erfüllung in Meditation, einer beeindruckenden Karriere, Extremsportarten u.s.w. zu finden. Ich glaube wir alle kennen das. Man will immer mehr. Zuerst wollen wir unser eigenes Zimmer ,dann die eigene WG, die erste eigene Wohnung, dann das Reihenhaus, dann doch lieber das freistehende Haus mit großem Garten…

Die Bibel, und Jesus haben eine Lösung für meinen Hunger . Die perfekte Lösung. JESUS ! Er stillt meine Sehnsüchte, meinen Hunger nach mehr ! Oft frage ich mich, wo ich sonst so zur Ruhe kommen könnte ,als bei ihm?

“ Was betrübst du dich , meine Seele, und bist du unruhig in mir? Harre auf Gott , denn ich werde ihm noch danken,dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist“ Psalm 42,12

Mein Hunger nach Ihm zeigt sich eigentlich gleich morgens. Ich lege ihm im Gebet meinen Tag hin, meinen Egoismus, meine Schwäche und Unzulänglichkeit, meine Ideen und Sehnsüchte ,sprich  meinen Hunger, für den Tag.

Jesus sagt von sich :“ Ich bin das Brot des Lebens . Wer zu mir kommt den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten“ Johannes 6,35

Diese Stelle zeigt wie realitäts und alltagsnahe die Bibel ist. Jesus weiß was die Bedürfnisse und Wünsche von uns sind. Er weiß, dass wir Hunger haben. Jeder Mensch hat tief in sich diesen Hunger nach Frieden, Ruhe, Freiheit. Die Sehnsucht nach Gott.

„Der beste Beweis, dass es so etwas wie Wasser gibt, ist die Tatsache, dass der Mensch Durst hat. Und der beste Beweis, dass es Gott gibt, ist die Tatsache, dass der Mensch nach Gott fragt.“ Hans Peter Royer

In diesem Sinne werde ich meinen Hunger jeden Tag neu von Jesus stillen lassen. Mit der Gewissheit: Er ist da und weiß was ich brauche.

gespannt.

In meinem Kopf stelle ich mir oft vor wie mein Leben weiterverlaufen wird oder soll. Ich male mir die Zunkunft aus und überlege mir wo ich noch überall hinreisen will, was ich noch für neue Dinge erlernen oder ausprobieren will.

Denke oft ,jetzt komme ich nicht dazu aber später, ja dann ,dann mach ich dass alles ,was jetzt zu kurz kommt. Das ist ein sehr menschliches Verhaltensmuster und oft auch sehr begrenzt. Ich denke nur auf das Diesseits begrenzt und nicht auf die Ewigkeit. Aber ich will mich nicht nur auf meine Zukunftsplanung verlassen,denn das wäre auch ziemlich blöd. Was haben wir Menschen denn auch schon wirklich in der Hand? Eigentlich gar nichts. Nicht einmal die nächste Sekunde ,dann erst recht auch nicht die nächsten Tage ,Wochen ,oder gar Jahre…

Viele glauben an Schicksal oder Zufall ,dass finde ich jedoch total ernüchternd und entmutigend. Alles was mir und meinen Mitmenschen geschieht soll einfach so ohne Plan und Sinn „an uns“ passieren? Ich will und kann dass nicht glauben. Ich bin froh und irgendwie auch sehr erleichtert ,dass ich an einen allmächtigen Schöpfer glauben darf, und in der Welt und dem damit verbundenen Chaos nicht alleine dastehe und den Zufall ausgeliefert bin . Ich vertraue meine Ideen,Pläne;Wünsche ,Vorstellungen;Sehnsüchte meinem Schöpfer an. Und ich darf ihm vertrauen. Er weiss viel besser als ich ,was gut für mich ist. Er hat einen Plan für mein Leben, eine Berufung, eine Idee für meine Zukunft. Er beschenkt reich mit Begabungen.

So ist die Theorie. Oft will ich auch lieber meinen Plänen vertrauen oder weiss nicht recht was jetzt Gottes Plan für mich ist. Ich versuche Gottes Stimme von den anderen zu unterscheiden, bete um Führung und Weisheit. Und ich glaube, das ist eine lebenslange Übung. Jeden Tag Gott neu bitten um seine Weisheit, seinen Segen . Auch damit ich meine Wünsche seinen unterordnen kann. Aber ich weiss, er liebt mich und ein Leben mit ihm ist spannend. Sehr viel spannender als meine Ideen. Er ist so viel grösser als alle meine Vorstellungen. Und dass erfüllt mich mit Vorfreude. Auf mein Leben .Auf den Himmel. Ein Leben mit ihm ist niemals langweilig, man muss sich nur auf das Abenteuer einlassen!von hinten wiese alle drei